Erfahrungsbericht confidimus-Coaching

Bei einem Seminar lernte Anne unsere Gründerin Katharina kennen. Heute ist sie Partnerin von confidimus – und hat durch ein Coaching selbst viele neue und wertvolle Impulse zum intuitiven Essen in der Familie erhalten. Für uns hat sie einen persönlichen Erfahrungsbericht geschrieben.

„Seit einigen Jahren schon beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Ernährung – speziell auch wegen meiner drei Kinder. Leider haben mich diverse Informationen über Zucker, Fett und Co. und Unverträglichkeiten meiner Kinder, beispielsweise bei Kuhmilch, sehr beunruhigt. Zum Glück durfte ich 2018 Thomas Frankenbach mit seiner Arbeit zur Körperintelligenz kennenlernen und eine Ausbildung zur Ernährungstrainerin für Somatische Intelligenz bei ihm absolvieren. Seitdem komme ich selbst immer mehr ins Spüren und lerne wieder auf meinen Körper zu hören anstatt auf diverse Ernährungsratgeber. Darüber freue ich mich sehr. Noch mehr freue ich mich, dass ich bei diesem Seminar Katharina und confidimus kennenlernen durfte. Ich war sofort begeistert von dem confidimus-Ansatz und entschied mich auch hier, dabei zu sein.

Durch meine eigene Ausbildung zur confidimus-Partnerin und ein zusätzliches Coaching durch Katharina für mich und meine Familie hat sich bei uns am Esstisch schon sehr viel geändert. Eine Vielfalt an verschiedenen Nahrungsmitteln gab es bei uns schon immer, gemeinsame Mahlzeiten liegen mir am Herzen. Auch gemeinsame Zeit beim Kochen oder Einkaufen ist für mich selbstverständlich.

Freude und Genuss beim Essen sind mir sehr wichtig, aber dennoch spürte ich tief in mir ständig die Sorge und Angst, dass meine Kinder krank werden könnten, wenn sie nicht genug Obst und Gemüse essen würden.

Vertrauen in meine Kinder? Leider Fehlanzeige! Es gab bei uns am Esstisch Regeln wie „Nutella nur am Wochenende“, „Abends nichts Süßes mehr“ und „Erst das Gemüse, dann der Nachtisch“.  Manchmal reagierte ich regelrecht panisch, wenn meine Kinder fragten: „Darf ich ne Cola?“ Darüber hinaus habe ich Zucker verteufelt – und das Verlangen meiner Kinder nach Zucker dadurch nur gefördert. Leider liefen unsere Mahlzeiten nicht wirklich entspannt ab – die Kinder haben meine Sorge natürlich auch gespürt.
Anne Kögel

Inzwischen hat sich einiges bei uns geändert.

Die schönen Dinge, wie das gemeinsame Kochen, haben wir beibehalten. Und wir genießen diese Zeit jetzt noch mehr! Einfach, weil ich durch das Coaching viel mehr Vertrauen in meine Kinder habe und dadurch viel entspannter sein kann. Ja, meine Kinder lieben süß! Und nein, komplett hören sie noch nicht nicht (wieder) auf ihre Körperintelligenz. Aber: Es geht in die richtige Richtung! Speziell bei meinem Jüngsten (7) merke ich, wie er seine Bedürfnisse wahrnimmt und danach handelt.
Meine Tochter ist fast 13 Jahre alt, mein zweiter Sohn ist 10. Beide sind durch mein Handeln und absurde Regeln wahrscheinlich schon in der Außensteuerung, das Gespür für die natürlichen Körpersignale ist etwas aus dem Gleichgewicht. Hinzu kommt, dass meine Tochter eine emotionale Esserin ist, was mir besonders zu schaffen macht. Es geht nichts ums Essen, sondern darum, andere Bedürfnisse zu erfüllen. Durch confidimus konnte ich aber auch hier wieder Vertrauen schaffen – und plötzlich höre ich wieder Sätze wie „Oh lecker, Möhren! Darf ich welche?“„Hmmm, die Milch tut mir gut!“ oder „Nein, ich habe gerade keinen Hunger auf Schokolade.“ Das bestärkt mich und mein Vertrauen. Je entspannter ich mit dem Thema Ernährung umgehe, desto entspannter sind meine Kinder. Und dadurch entwickeln sie Selbstvertrauen.

Gleichzeitig ist mir vollkommen klar, dass es ein weiter Weg ist und Dinge, die sich über so einen langen Zeitraum eingeschlichen haben, nicht innerhalb eines halben Jahres einfach so weg sind.

Nutella, Pommes, Burger und Co. stehen immer noch hoch im Kurs und auch bei Frust wird zu Schokolade oder Chips gegriffen. Ich merke aber Schritt für Schritt kleine Veränderungen im Verhalten meiner Kinder. Und dass die Grundanspannung gegenüber vermeintlich ungesundem Essen, die bei mir vorherrschte, fast weg ist (Aber ich gebe zu: noch nicht ganz ;-)) In gesund und ungesund teilen wir Lebensmittel heute nicht mehr ein, sondern in „schmeckt mit“ oder „schmeckt mir nicht“.
Durch meine neue Haltung hat sich bei uns allen viel verändert: Es geht auf der einen Seite um Vertrauen in die Kinder, vor allem aber stark um mich und meine alten Überzeugungen, die ich ändern darf und möchte. Durch die tollen Menschen bei confidimus, die super Coaching-Methoden und die einfühlsame Art, mit der diese Tools angewandt werden, habe ich auch gelernt, mir selber wieder mehr zu vertrauen und auch meine Bedürfnisse und Gefühle wahrzunehmen – und danach zu handeln.

Bei confidimus geht es nicht um Standardregeln und Verallgemeinerungen, sondern um den individuellen Menschen und seine Bedürfnisse und das gibt mir ein gutes Gefühl.“